Unsere Lieblingsbücher

Danke, Gott, für jeden Tag




Bildquelle: Kawohl Verlag
Danke, Gott, 
für jeden Tag
von Karin Gründlinger
illustriert von Conny Trometer
16 Seiten Hartpappenbilderbuch
1. Aufl. 23. Januar 2024
ISBN: 978-3-86338-609-2
Kawohl Verlag
11,95€
Ein zauberhaftes, sehr bereicherndes und wertvolles Bilderbuch, dass die Augen öffnet für all das Schöne, was Gott uns täglich zuteil werden lässt 
Kommt und begleitet den kleinen Igel vom Morgen bis zum Abend
-eine Geschichte in Reimen erzählt-
für Kinder ab 2,5 Jahren
Egal wie groß das Herz wäre, dass ich hier zeigen könnte, es wäre nie groß genug, um zu beschreiben wie wertvoll diese Geschichte, dieses Büchlein ist. Wer dieses kleine Bilderbuch einmal gelesen/ vorgelesen hat, der wird es nie wieder missen möchten.
Man kann es eigentlich immer vorlesen, doch ich finde, es eignet sich ganz wunderbar für ein Abendritual beim zu Bett gehen, und das nicht nur weil es zum Ende hin den Tag verabschiedet.
Wir dürfen den kleinen Igel einen Tag lang begleiten. Vom Aufstehen bis zum Abend gibt es immer wieder Gelegenheiten Gott ganz bewusst zu danken.
Einfühlsam, neugierig machend und sehr feinfühlig erzählt Karin Gründlinger in liebevollen, wundervoll harmonischen Reimen die Geschichte vom kleinen Igel. Dabei schafft sie durch das sensible Verhalten des Kleinen ein wirklich wundervolles Gefühl für die kleinen Dinge, die uns wie selbstverständlich umgeben, aber eben gar nicht so selbstverständlich sind, wie wir sie erleben. Der Igel ist sich sehr bewusst, dass er großes Glück hat und deshalb dankt er immer wieder Gott.
„Ein warmes Bett mit Kissen drin
Gehört allein nur mir.
Nicht jedem geht es auch so gut, drum dank‘ ich Gott dafür,“ (Zitat) heißt es zum Beispiel gleich zu Beginn. Es sind wirklich die alltäglichen Dinge, die der kleine Igel erlebt, und die die Kinder kennen,
Gerade das macht die Geschichte so nahbar. Die identifizieren und verbinden sich mit ihm. Seine Erlebniswelt wird zu ihrer und dank der wunderschönen Illustrationen, können die auch visuell ganz wunderbar Verbindungen erleben.
Die Zeichnungen sind wirklich herzallerliebst. In angenehmen warmen Farben, ganz weit weg von Kitsch, vermitteln die nicht nur die Situationen im Alltag, sondern auch ein Gefühl für all das, wofür wir dankbar sind.
Da sehen wir den Igel früh morgens nach dem Aufstehen im Bad. Das Wasser für die Morgenwäsche kommt selbstverständlich aus dem Wasserhahn, doch klein Igel weiß, auch das ist nicht selbstverständlich und daher dankt er Gott auch hierfür.
Er ist auch unglaublich dankbar, dass seine Eltern für ihn da sind.
Er dankt Gott an diesem Tag auch ganz bewusst für das Frühstück, denn er weiß, dass dies zum einen nicht selbstverständlich ist und zum anderen, dass er es leider viel zu oft vergisst. Als er an diesem Tag rausgeht, der Himmel wunderbar blau ist, die Sonne so schön scheint , die Bäume und Blumen so schön blühen und Bienen und Schmetterlinge umherfliegen und ein Vogel so herrlich ein Lied trällert, ist der kleine Igel unglaublich glücklich, dankbar und froh und in dem wir diesen Teil der Geschichte vorlesen und die Kleinen lauschen und gleichzeitig ins Bild eintauchen, wo alles wiederzuentdecken ist, bekommen sie ein warmes Gefühl für genau diesen Moment, der Augen und Herz öffnet. Conny Trometer fängt diesen Moment mit viel Feingefühl und viel Liebe zum Detail ein. Überall gibt es etwas zu entdecken und immer ist dieses warme Gefühl spürbar, dass einen fast schon das Gefühl vermittelt mit in der Natur zu stehen.
Der kleine Igel spielt mit seinen Freunden und hat viel Spaß dabei. Auch Freunde sind nicht selbstverständlich, und deshalb ist er sehr dankbar für das Geschenk der Freundschaft.
So erlebt der er einen wunderschönen Tag, bis es Schlafenszeit ist. Er hatte einen schönen Tag und freut sich schon auf den nächsten Tag.
(Hier hätte ich mir gewünscht, dass der kleine Igel sich noch einmal bei Gott für den schönen Tag bedankt)
Im Handlungsverlauf ist dies zwar nicht nötig, weil es zum Abschluss noch eine Einladung an die Kinder gibt gemeinsam mit dem kleinen Igel Danke zu sagen, doch aus meiner Vorleseerfahrung heraus habe ich festgestellt, dass die etwas älteren Kinder, ab etwa 3,5 Jahren bewusst und von allein bei der Abendszene „Lieber Gott, danke für den schönen Tag“, sagen, was vermutlich auch daran liegt, dass sie ihr Abendritual mit dem sie sich für den schönen Tag bedanken, auf den Igel übertragen, der ja ihre Identifikationsfigur ist.
Das Buch vermittelt sehr viel Lebensfreude und ein Bewusstsein für die Schönheit der Natur. Bewusst wahrnehmen und sich bewusst bedanken, dass wird hier spielerisch vermittelt.
Und weil das so ist, finden wir (Erwachsene wie Kinder) ist das Vorlesen und Erleben dieser kleinen Geschichte das ideale Büchlein, um den Tag ausklingen zu lassen und bewusst Gott für den Tag zu danken. Wir haben auch festgestellt, dass die Kinder das Vorlesen, nach dem Vorlesen der „großen „Gute-Nacht-Geschichte von selbst einfordern. Meist ist es so, dass die Kleinen nach der Igel-Geschichte selbst noch Gott für die Dinge des Tages, die sie erlebt haben danken, was dann in Zusammenhang mit einem kleinen letzten Abendgebet einen schönen Abschluss des Tages darstellt.
So haben sie den Tag Revue passieren lassen und nehmen nichts mit in die Nacht außer guter Gedanken und Dankbarkeit.
Danke sagen, bewusst sich bedanken, das ist wissenschaftlich erwiesen, löst Glücksgefühle /Endorphine aus, die einen ruhig / beruhigt schlafen lassen und in gute-positive Träume führen, gleichzeitig aber auch dem Negativen keinen Platz geben, Sorgen oder Grübeleien treten zurück.
Wie oft dankst du Gott täglich? Und dankst du ihm überhaupt täglich?

Für uns gehört es ganz selbstverständlich dazu.
Ich muss oft schmunzeln, wenn ich die Kinder beobachte. Es gibt viele Situationen über den Tag verteilt, wo man hört: „Danke Gott….!“ Zum Beispiel wenn sie etwas Schönes erleben oder erlebt haben, aber auch wenn ihnen vielleicht etwas hingefallen ist und nicht passiert ist. Gerade in der letzten Situation ist ihnen dann bewusst, dass da jemand auf sie aufgepasst hat und nicht schlimmeres passiert ist.
Wenn genau das zur Selbstverständlichkeit wird, spüren wir Gott bewusst und zu jeder Zeit.
Und die Geschichte des kleinen Igels kann hier Grundlage und Initialzündung sein.
Wie sind absolut verliebt in das Buch und können uns gar nicht mehr vorstellen, wie es früher ohne diesen kleinen Abendbegleiter war.

Mein Tipp:
Das Buch ist auch ein tolles Geschenk. Vielleicht mit einem kleinen Igel-Tierchen oder einem selbst gebastelten Igel.

Mehr zum Buch erfahrt ihr auch auf der Seite des Verlages.
 Der Link führt hin
Zu diesem wundervollen Büchlein gibt es ein ganz wundervolles YouTube Video

Vielleicht habt ihr ja Lust einen kleinen Igel zu basteln

Hier noch ein paar Insta-Bilder